Zu Hause: Die Sache mit dem Jetlag

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RettungssurfbrettSeit zwei Tagen sind wir jetzt wieder zu Hause. Gelandet vorgestern um halb elf am Vormittag am Flughafen Frankfurt. Und ganz ehrlich: Die Sache mit dem Jetlag wird überbewertet. Ich hab’s ja schon ganz am Anfang unserer Reise geschrieben: Die Zeit nach dem Hinflug war absolut problemlos und auch jetzt, nach unserer Rückkehr, sterben wir nicht vor Müdigkeit. Vielleicht ist es auch nicht so schlimm, weil wir auf dem Rückflug – wie schon auf dem Hinflug – in Etappen geschlafen haben. Jedenfalls geht’s uns allen gut und wir sind auch schon wieder im Rhythmus der mitteleuropäischen Zeit.

Ich glaube, das verteilte Schlafen hat uns wirklich geholfen. Ich glaube, dass wir mehr gelitten hätten, wenn wir uns – wie das einige Foren empfehlen – vor dem Abflug ein bisschen an die Zeitzone auf Hawaii gewöhnt hätten. Aber mal ehrlich: Bei einem Unterschied von mehr als vier Stunden klappt das doch nicht. Wir können doch nicht eine Woche vorher anfangen, uns wie Zombies zu benehmen und nur noch nachts zu leben, nur um uns der Zeit auf Hawaii anzupassen.

Langer Flug, kurze Nacht: Da ist der Tag früh vorbei.Im Gegenteil: Wir haben’s auf uns zukommen lassen, weil wir auch nicht wussten, wie’s wird. Wir sind zu unseren üblichen Zeiten aufgestanden und zur üblichen Zeit ins Bett gegangen. Am Abflug-Tag war dann plötzlich alles anders. Aufstehen um vier, ganz früh im Auto und um zehn im Flieger. Da waren die Kinder halbwegs ausgeschlafen. Auf dem Flug nach Los Angeles haben wir alle ein bisschen die Augen zu gemacht und gedöst – die Kinder haben nochmal richtig geschlafen. In Los Angeles sind wir am Mittag Ortszeit angekommen – und waren dann auch fit genug, um den Tag zu überleben. Gegen Abend sind die Kinder aber auch wieder eingeschlafen, bis der Flieger nach Kauai gestartet ist.

Dort sind wir um halb zwei Ortszeitz angekommen – haben aber auch die sechs Stundem im Flieger meist mit geschlossenen Augen verbracht. Also waren wir wieder fit genug, um am Flughafen das Gepäck zu holen, das Auto zu packen und nach Hanalei zu fahren. Um halb vier in der Früh sind wir dort ins Bett gefallen. Erstaunlicherweise waren wir aber um halb sieben schon wieder wach. Und es ging uns gut. Und genau das selbe Programm haben wir auf dem Rückweg durchgezogen – und auch da ging’s uns prima.

Um ein bisschen kulugzuscheißen: Ich vermute mal, dass unsere Körper durch dieses Etappenschlafen genügend verwirrt waren, um sich problemlos an die neue Zeitzone anzupassen. Schließlich sind wir bei Sonnenaufgang wieder aufgewacht und waren fit. Die Kinder bis gegen halb sieben am Abend – dann kam die Müdigkeit doch ein bisschen durch. Aber das ist ja ok. Und auch wir Großen haben den Tag ganz normal verbracht und sind gegen 22 Uhr ins Bett.

Annika im ParadiesWieder zu Hause haben wir’s genau so gemacht: Den ganzen Tag wach geblieben, abends zur selben zeit wie immer ins Bett und da waren wir: Problemlos in der mitteleuropäischen Sommerzeit. Lasst euch also nicht von irgend welchen Horror-geschichten rund um den Jetlag verwirren – so schlimm ist es gar nicht 🙂

*klugscheißen ende*

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