Vier Heiligenscheine zum Mitnehmen, bitte

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Wai'oli Mission HouseSamstag. Markttag. Da waren wir heute Morgen und haben uns nochmal mit leckeren Mangos, Ananas und anderen Früchten eingedeckt. Der Countdown läuft ja nun leider. Und das immer schneller. Aber das ist ok: immerhin haben wir alles gesehen, was wir sehen wollten. Naja, fast alles. Ich würde gerne noch Allerton Garden anschauen – das heb‘ ich mir aber bis zum Schluss auf. Heute gab’s nochmal Kultur in Hanalei. Wir haben uns das Wai’oli Mission House angeschaut.

Das Wai’oli Mission House liegt ein bisschen versteckt hinter der Schule von Hanalei. Genauer gesagt: Man muss wissen, wo man hin muss – sonst findet man das Ding nicht. Auf einem versteckten Parkplatz hinter der Schule haben wir das Auto abgestellt und haben uns durch die Büsche Richtung Missionshaus durchgeschlagen. Dort haben wir eine unglaublich nette Frau kennengelernt: Barbara Kennedy. Vermutlich nicht verwandt oder verschwägert mit John F. – aber mindestens genau so beeindruckend.

Barbara ist im Mission House zuständig für die Führungen. Ein kleiner Ausflug in die Geschichte: Abner and Lucy Wilcox sind 1846 mit ihren vier Söhnen nach Hanalei gekommen. Hier sind dann nochmal vier Kinder auf die Welt gekommen. Nebenbei haben Abner und Lucy aber auch drei Schulen unterhalten, die nur die schlauesten Kinder aus Kauai und Niihau besuchen durften. Letztendlich sind die Wilcox gestorben und das Haus stand bis 1921 leer. Dann wirde es restauriert und ist bis heute im Original-Zustand belassen worden. Jetzt ist es ein Museum, das die Geschichte der Missionare auf Kauai zeigt. Lebendige Geschichte, dank Barbara Kennedy.

Und weil Geschichte doch wahnsinnig anstrengend ist, haben wir den Tag an der Hanalei Bay ausklingen lassen. Für die Kinder – am letzten Strandtag – ein Novum: Sie standen beide zum ersten Mal auf Surfbrettern. Und wow: Das hat prima geklappt. Und als Belohnung hat uns Pele auch ein paar schöne Surfwellen geschickt…

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