Robbenalarm am Ke’e Beach

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Überwältigende LandschaftDer 19. August 2013: Strandtag. Wie schon erwähnt, wollten wir die schönsten Strände auf Kauai finden und haben uns für diesen tag den Ke’e Beach rausgepickt. Er liegt ganz am Ende des Kuhio Highway, westlich von Ha’ena. Direkt am Strand ist die Straße auch wirklich zu Ende: Hier beginnt dann die Na Pali Coast – und die kann man nur auf zwei Wegen erleben. Zu Fuß oder mit dem Boot. Und genau da ist er: Der Ke’e Beach. Einer der schönsten Strände auf Kauai, wie wir feststellen durften. Aber: Klein ist er. Das war eines der ersten Eindrücke, die wir vom Strand hatten.

Das Schöne am Ke’e Beach: Er ist durch ein Riff geschützt, dass im Grunde 90 Prozent des Strandes einnimmt. Schwimmen kann man wirklich nur in einem sehr kleinen Teil. Aber dort hat man wirklich das Gefühl, durch ein tropisches Aquarium zu schwimmen. Jede Menge seltsame, große, kleine und bunte Fische schwimmen einem dort um die Ohren. Und wer ganz viel Glück hat, bekommt noch mehr Tiere ab. Wir waren keine viertel Stunde am Strand, lag plötzlich eine vom aussterben bedrohte Hawaiianische Mönchsrobbe direkt vor uns. Die ist wie aus dem Nichts aufgetaucht, hat sich an den Strand geschleppt, hat das erstbeste Sandhäufchen als Kopfkissen benutzt und erst einmal gepennt. Völlig unbeeindruckt von den aufgeregten Leuten am Strand, die – wie ich auch – jede Menge Fotos geschossen haben.

Und da lag sie dann. Stundenlang. In einem exta um sie herum abgesperrten Bereicht am Ke’e Beach und hat sich die Sonne auf den Bauch brennen lassen. Für die Kinder war das eines der Highlights auf Kauai. Wie überall auf der Insel durften sie natürlich nicht fehlen: Die Hühner. Auch am Strand rennen sie rum, krähen und betteln. Ich wusste bis dato auch nicht, dass Hähne auf Bäume klettern. Aber auch da findet man die Hühner: Sechs Meter über unseren Strandstühlen, völlig reaxt auf einem Ast dösend.

Nach dem Ke’e Beach haben wir auf dem Rückweg noch an einer zweiten Höhle angehalten: An der Waikanaloa Cave. Im Gegensatz zur Maniniholo Dry Cave ist diese Höhle nur zum Teil begehbar: Sie ist eine Wet Cave – also eine Höhle, diemit Wasser geflutet ist. Niklas wollte unbedingt wissen, wie tief das Wasser ist: Die Antwort bin ich ihm bis heute schuldig. Was wichtig ist: In das Wasser sollte man nicht treten – nicht wegen irgend welcher Tierchen, sondern wegen der Bakterien, die sich in stehenden Gewässern bilden. Die können fiese entzündungen verursachen. Aber sonst war’s wirklich toll 🙂

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