‚geːokɛʃɪŋ – bitte was? Na egal, zwei Portionen bitte!

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Jurassic Park GateEs klingt nach Essen und hat angeblich auch was mit Schnitzel zu tun – man kann’s aber doch nicht essen. Geocachen. Was meine Frau und die Kinder schon lange umhertreibt, ist mir zugegebenermaßen noch fremd. Das soll sich ändern. Ich werde meinen ersten Geocache eintreiben. Oder findet man ihn? Fängt man ihn? Ich weiß es nicht. Soll aber angeblich Spaß machen – die Kinder schwören drauf. Also muss ich das auch mal machen. Wir haben uns sogar schon einen ausgesucht, nach dem wir suchen wollen: den „Welcome to Jurassic Park Cache„.

Gut, ein bisschen informiert hab‘ ich mich schon: Geocachen ist sozusagen eine Schnitzeljagd mit Geo-Koordinaten, die man dann per GPS sucht. Und dort ist dann irgendwas versteckt. Klingt logisch. Was das ist, weiß ich leider nicht – aber der Behälter ist wohl irgendwo an der Stelle versteckt, an der im Film „Jurassic Park“ das Tor zum Park aufgebaut war. Also mitten im Dschungel von Kauai, etwa einen Kilometer vom regenreichsten Ort der Welt entfernt – dem Mt. Waialeale. Oder anders gesagt: Völlig ab vom Schuss, mitten im Nichts. Matschige Trampelpfade, viel Grün, ein paar einsame Dschungeltiere und eine handvoll Wanderer – viel mehr ist dort nicht. Oder viel weniger? Egal.

Ein weiteres, keines Problem, das sich mit der Location auftut: Der Weg dort hin. Der führt wohl erst mal sieben Meilen über eine normale Straße. Dann ist etwa die Hälfte des Weges geschafft. Und dann beginnen die Probleme erst. Dann wird aus der geteerten Straße ganz schnell ein schlaglochübersäter Schotterweg. Dann ein Matschpfad. Und dann ist man irgendwann da. Von den beiden Flüssen, die man auf dem Weg dahin noch überqueren muss, sage ich besser nicht. 🙂 Jedenfalls klingt der Cache nach Abenteuer – und ein Video beweist es: Dieser Weg wird kein leicher sein, dieser Weg wird steinig und schwer. Aber: Die Mühe wird angeblich mit einem grandiosen Blick über die Natur von Kauai belohnt. Schaut selbst.

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