BIC, SWIFT, ABA: Äh… Gesundheit!

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ZahlungsauftragEs ist wirklich interessant, was man alles lernt, wenn man zum ersten Mal eine Auslandsüberweisung in Auftrag gibt. Nix Bank und mal eben ein Überweisungsformular ausgefüllt, Stempel, Unterschrift, Danke, Tschüss. Nein, nein. Da lernt man dann illustre Begriffe wie „ABA Routing Number“, „Checking Account“, „BIC SWIFT Code“ und „IBAN“ kennen. Gut: Die letzten beiden hat man vielleicht schon mal gehört – aber was zur Hölle ist eine „ABA Routing Number“?

Ein kurzer Anruf bei der Bank Of America hat mich weiter gebracht: Die ABA Routing Number, die ich laut Sparkasse zwingend brauche, um eine Überweisung in die USA auf den Weg zu bringen, ist nutzlos. Das einzige was zählt sind der BIC SWIFT Code und die Kontonummer des Empfängers – inklusive seiner Adresse und der Adresse der Bank. Ganz schön viel. Dass das nicht ohne Rückfragen und Auslandsgesprächen funktioniert, ist fast klar. Aber: Die Telefoncrew der Bank Of America ist sehr nett, sehr geduldig und sehr hilfsbereit. Dank des netten Mannes am Telefon konnte ich den Auftrag in nur drei Tagen abschließen – das Geld braucht 3 Arbeitstage von Deutschland in die USA.

Also, merken: BIC SWIFT Code, Kontonummer samt Name und Adresse des Empfängers und Name und Adresse der Empfängerbank – dann wird alles gut.

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  1. Constantin
    Okt 10, 2012

    Erstaunlich, dass das heute noch so kompliziert ist! Klar, wenn man mal die richtigen Daten hat, dann geht es schon, aber BIS man die hat… 😉 Man sollte doch meinen, dass das bei all dem technischen Fortschritt heute nicht mehr so umständlich sein muss.
    Interessant ist übrigens, dass die USA die Einführung der IBAN mit initiiert haben, aber bis heute noch nicht selbst nutzen! 😀

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